An der alten Römerstraße „Via Ederana“ liegt das Weingut Edetaria, das wir heute, Freitag, besucht haben. Es befindet sich bei Gandesa, dem Weinhauptort der Region Terra Alta. Die Geschichte dieses Weingutes hat das Weinlager Vineyard so beschrieben:
„Edetària – nach dem Namen einer altrömischen Handelsstrasse hat der charismatische Joan Lliberia seine kleine Weinmanufaktur im Herzen von Terra Alta benannt. Nach einigen Jahren als international erfolgreicher Manager mußte sich Joan vor etwa 10 Jahren der Entscheidung stellen, entweder sein Managerleben weiterzuführen oder aber das kleine, elterliche Weingut zu übernehmen und daraus was zu machen. Da er schon seinem Großvater am liebsten im Weinberg geholfen hatte, war die Entscheidung rasch gefällt. Seine Ersparnisse investierte er 2003 in einen gelungenen Neubau – und nach wenigen Jahren schon gilt Edetaria als bestes Weingut in Terra Alta. Geholfen haben dabei die einzigartigen Lagen, die auf lediglich knapp 30 ha in einem außergewöhnlichen Terroir mit fünf unterschiedlichen Bodentypen verteilt sind. Bei den Weissweinen gilt Joan als Pionier der autochthonen Sorte Garnacha Blanca, die mit Viognier ergänzt wird. Ebenfalls ungewöhnlich ist die rote Garnacha Peluda, eine spezielle Varietät voll intensiver Frucht und Mineralik. Die meisten dieser Stöcke wurden von Joan s Großvater vor mehr als 50 Jahren gepflanzt. Der wäre sicherlich stolz, dass seine Weine heute zu den besten Spaniens zählen und im aktuellen Spanienführer Guía Peñin sogar mit dem 2005er Edetaria den höchstbewerteten Weisswein Spaniens stellen.“
Es bleibt zu ergänzen, dass wir nach der Führung und der Weinprobe im Restaurant Sibarita in Gandesa ausgezeichnet gegessen haben.
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Der Ausblick im Weingut auf die Felder ist grandios
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Das Gebäude ist schick und modern, da wurde richtig investiert
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Viele Kräuter und Blumen zwischen den Reben. Es wir nachhaltig gewirtschaftet.
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Die Abrißkante. Die verschiedenen Epochen sind hier ablesbar. Das Meer reichte mal bis zur dunkelroten Schicht. Vor langer Zeit, ich weiß die Zahl nicht mehr. 200.000 Jahre oder waren es 200 Millionen Jahre?
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Die Landschaft ist karg und die Reben haben gelernt mit Hitze umzugehen. Entsprechend konzentriert ist der Saft in den Trauben.
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Neu trifft alt. Ein gewaltiger Umschwung, der schöne Weine hervorbringt. Uns schmecken die Weißweine am Besten. |
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| Köstlich |
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| An den Anblick kann man sich gewöhnen |
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Am Abend kehren wir noch mal in das Museum „Wermuth-Rofes“ in Reus ein, wo es nicht nur guten Wermut gibt
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Sondern auch zu essen
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| Riesige Wermutfässer an der Wand und alte als Tisch |
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