Pupitre heißt Rüttelpult und meint die Flaschenvergärung des Schaumweins, das gleiche Verfahren wie es beim Champagner verwendet wird. Wir besuchen die Winzergenossenschaft in L‘Arboc in der Region Penedes, die den Pupitre herstellt.
Wir sehen die weitgehend automatisierte Herstellung des Schaumweins, spanisch Cava. Hinterher wird er im Keller gelagert. Was heißt Keller, es ist eine riesige Halle, tief unter der Erde. Sie ist vielleicht 15 Meter hoch und enthält 4 Millionen Flaschen. Unter diesem Keller, wo es dunkel, stickig und geräuschlos ist, befindet sich ein weiterer Keller, nochmal genauso groß. Insgesamt haben die Keller eine Kapazität von 20 Millionen Flaschen, die langsam erreicht werden soll.
Und dann verkosten wir den Pupitre. Als Rosé, biologisch angebaut in grün, länger gereift in braun und alkoholfrei. Dazu wird Schinken und Käse gereicht. Es schmeckt großartig. Und wir wünschen dem Cava guten Erfolg, die Märkte sind umkämpft und der Verbrauch geht weltweit stark zurück. Letztes Jahr in Deutschland um 30%. Wir sind überzeugt, hier wird ein köstliches Getränk schonend, sorgfältig und kostengünstig hergestellt.
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